
Radstädter Tauern
Eine sehr breite Straße ohne irgendwelche fahrtechnische Highlights führt über den Radstädter Tauernpass, der unübersehbar als Wintersportstation ausgebaut wurde.
Großglockner
Die höchsten und schönsten Pässe der Region – mit Höhe, Streckenlänge und Maut-Hinweisen.

Der höchste Pass am Großglockner
Die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in den 1930er gebaute hochalpine Panoramastraße ist sicher die schönste Passstraße in den Ostalpen. Dazu tragen die Stichstrecken zur Edelweißspitze (2 km) und zur Franz-Josefs-Höhe (9 km) bei.

Eine sehr breite Straße ohne irgendwelche fahrtechnische Highlights führt über den Radstädter Tauernpass, der unübersehbar als Wintersportstation ausgebaut wurde.
MautDiese knapp zweispurige und leitplankenfreie Höhenstrecke führt von Pichl in einer schönen Kurvenstrecke über die Postalm (Österreichs größtes Almgebiet) in Richtung Wolfgangsee. Dabei bietet die mautpflichtige Strecke den denkbar höchsten Erlebniswert hinsichtlich Aussichten und Fahrspaß.

Von Süden her (in Innerkrems abbiegen) bietet die sehr kurvenreiche, meist nur knapp zweispurige Straße eine interessante Alternativstrecke zur Tauernautobahn oder zur Katschbergstrecke. Die Teerdecke ist übrigens meistens ziemlich gut in Schuss.

Der sich dem Filzensattel (AS 10) gleich östlich anschließende Dientner Sattel bietet eine wunderbar einsame Kurverei am Fuße des mächtigen Hochkönig (2.941 m) entlang. Am Straßenrand finden sich obendrein wieder ganz wunderbare Plätze fürs Picknick oder einfach nur zum Verweilen.

Diese kurvenreiche Panoramastraße führt ins ehemalige Bergbaugebiet am Arthurhaus, direkt unter dem gewaltigen Hochkönig (2.941 m) gelegen. Heute ist das Arthurhaus, in dessen Umgebung es sich wunderbar wandern lässt, ein bekanntes Hotel.
MautIn Filzmoos beginnt diese schöne Mautstrecke auf der Südseite des mächtigen Dachsteins. Schluss ist nach vier Kilometern am Fuß der Bischofsmütze (2.458 m), wo man herrlich wandern kann.

Das Stubachtal ist sicher eines der landschaftlich schönsten Tauerntäler. Der Name Stubach stammt dabei von „staubenden Wassern" ab. Über 13 Kehren führt von Uttendorf (804 m) eine Panoramastraße bis zum Enzingerboden (1.483 m). Die Straße wurde schon 1926 fertiggestellt, aber zwischen 1997 und 1999 komplett erneuert.

Diese knapp zweispurige Strecke mit Engstellen führt von Tamsweg (oder vom steirischen Seebach) durch ein Hochtal zum wunderschön gelegenen Prebersee (Baden möglich). Im Scheitelbereich ist die Strecke kurzzeitig nur geschottert und auch sonst ist die restliche Teerstraße sehr desolat.

Von der Mitterberg Alm (gemütlicher Gasthof) hat man garantiert die denkbar schönste Aussicht über Zeller See und den sich dahinter aufbauenden Hohen Tauern mit dem Kitzsteinhorn (3205 m). Erreicht wird dieser herrliche Aussichtspunkt, wenn man vom Dorfplatz in Thumersbach der Talstraße bergan folgt und nach 4,5…
MautDie Vordertrattberg Alm liegt auf dem 1.500 m hoch gelegenen Gletscherschliffplateau des Trattbergs (1.757 m) und dürfte eines der schönsten Ausflugsziele im Salzburger Land sein. Auf über 600 ha erstreckt sich das Almgelände, auf der im Sommer ungefähr 370 Kälber und 80 Pferde weiden.

Die Fahrt über den Filzensattel zwischen Maria Alm und Dienten ist immer ein Erlebnis. Dafür sorgt vor allem der ständige Panoramablick auf das Steinerne Meer. Außerdem schließt sich hinter Dienten der Dientner Sattel (siehe auch AS 11) als ebenso schöne und einigermaßen abgelegene Strecke an.
MautEine Fahrt ins landschaftlich höchst reizvolle Rauriser Tal lohnt immer, auch wenn ganz zum Schluss eine recht holprige Strecke (Maut) wartet, die in Kolm-Saigurn unter der fast senkrechten Nordwand des Hohen Sonnblicks (3.106 m) endet.
MautDie mautpflichtige Gasteiner Alpenstraße beginnt nahe der Autoverladung der Tauernschleuse. Die gut ausgebaute Strecke im Talschluss des Gasteiner Tals, die auch mit Bussen bis 35 Tonnen befahrbar ist, führt nur mit geringer Steigung nach Sportgastein und endet dort.

Die nur noch auf österreichischer Seite mit KFZ befahrbare Hirschbichlstraße ist der einzige direkte Übergang vom Salzburger Saalachtal ins Berchtesgadener Land und erfreut sich bei Wanderern und Mountainbikern schon wegen der herrlichen Landschaft höchster Beliebtheit.

Diese Traumstrecke zum Gaisberg bietet nicht nur ganz tolle Kurven, sondern auch den besten Blick über die Stadt Salzburg.

Diese kurvige und breit ausgebaute Waldstrecke verbindet das Tennengau mit dem Hallstädter See. Entsprechend hoch fällt hier leider die Verkehrsdichte aus.

Die Scheitelstrecke der Katschberghöhe ist immer noch extrem steil und vor allem präsentiert sich der Straßenbelag bei Nässe als extrem rutschig. Vor allem Motorradfahrer sollten das bei den jeweiligen Abfahrten unbedingt beherzigen. Auch hinsichtlich Wohnwagen sei gesagt, dass der Katschberg hierfür kaum geeignet ist.
Wenn das Wetter oben dichtmacht, bleibt die Geschichte der Straße als Tagesprogramm. Ausstellungen, Museen und Kirchen entlang der Strecke liegen unter Dach, und die Baugeschichte der Hochalpenstraße füllt einen Regentag ohne Mühe.
Die Großglockner-Hochalpenstraße wurde zwischen 1930 und 1935 gebaut – mitten in der Weltwirtschaftskrise, was das Projekt auch zu einem riesigen Arbeitsbeschaffungsprogramm machte. Rund 4000 Arbeiter waren am Bau beteiligt. Möglich gemacht haben das Werk der Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl und der junge Bauingenieur Franz Wallack, der die Straße ab 1924 plante. Im Sommer 1925 erkundete Wallack eigens 30 Alpenpassstraßen und 13 Alpenhauptübergänge, um die beste Linienführung zu finden. Sein erklärtes Ziel war eine Straße, die sich harmonisch in die Hochgebirgslandschaft einfügt – ein Anspruch, der die großzügigen Kehren und die sorgfältige Einbettung ins Gelände erklärt. Am 22. September 1934 überquerten Rehrl und Wallack die Straße erstmals mit dem Auto, einem umgebauten Steyr 100, und brauchten dafür fast sieben Stunden. Die offizielle Eröffnung folgte am 3. August 1935, bereits einen Tag später fand das erste Internationale Großglockner-Rennen statt.
Wallack blieb der Straße bis zu seinem Tod 1966 verbunden. 1953 entwickelte er eine spezielle Schneeräummaschine, eine Kombination aus Schneefräse und Pflug. Diese Wallack-Fräsen sind im Prinzip bis heute im Einsatz, wenn die Straße im Frühjahr für die neue Saison freigeräumt wird – nicht selten müssen dafür meterhohe Schneewände durchgefräst werden. Dass eine Bergstraße aus den 1930er-Jahren bis heute mit überschaubarem Aufwand betrieben und befahren werden kann, verdankt sie diesem durchdachten Linienverlauf und der frühen Mechanisierung der Schneeräumung.
Am Oberen Nassfeld liegt im Wilfried-Haslauer-Haus eine geologisch-ökologische Alpine Naturschau mit angeschlossener Hochgebirgs-Forschungsstation des Hauses der Natur Salzburg – ein guter, überdachter Stopp, der die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geologie der Tauern erklärt. Entlang der Strecke verteilen sich mehrere weitere Ausstellungen und Themenwege, deren Besuch im Mautticket inbegriffen ist; die Ausstellungen sind in der Regel täglich geöffnet. In Heiligenblut führt die Geschichte rund um die Wallfahrtskirche und den Bergsteigerfriedhof tief in die alpine Erschließungsgeschichte. Im Pinzgau erschließen die Anlagen rund um die Kapruner Stauseen die Geschichte des Kraftwerksbaus der Nachkriegszeit.
Die Pasterze ist heute vor allem ein Dokument des Klimawandels. Der Gletscher zieht sich seit Jahrzehnten deutlich zurück; an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe markieren Tafeln frühere Eisstände, die heute weit oberhalb des aktuellen Gletscherrandes liegen.
Öffnungszeit veraltet, Straße gesperrt, Name falsch geschrieben — schreib es hier rein.
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